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Richard Becker nach tragischem Unfall verstorben

Unser Ehrenmitglied Richard Becker ist am 09. Dezember 2021, im Alter von 85 Jahren verstorben.
Richard Becker feierte im April dieses Jahrs, noch seinen 85 Geburtstag und wurde im August 2021 für seine 70-jährige Mitgliedschaft in der TG Dietzenbach geehrt. Mit 15 Jahren wurde Richard Mitglied der Turngemeinde und fand auf dem Wingertsberg seine sportliche Heimat im Handball. Bei seinen Mannschaftskameraden war er sehr beliebt, immer offen, ehrlich, hilfsbereit und mit einem sehr guten Zahlengedächtnis ausgestattet, war Richard Becker nicht nur “auf dem Berg “ bekannt.
Auch im TG-Vorstand war er aktiv, als Abteilungsleiter der Handballer. Nach seiner Vorstandstätigkeit kümmerte er sich um die mehr als 130-jährige Vereinsgeschichte der Turngemeinde Dietzenbach. Gemeinsam mit Willi Wurm (verstorben 2020) und Heinz Rudi Keim, wurde die TG-Chronik bearbeitet.
Bis zum Beginn der Pandemie im März 2020, hatte Richard Becker donnerstags seinen TG-Stammtisch fest eingeplant. Mit seinen Erzählungen und Geschichten über Dietzenbach, sowie rund um den Wingertsberg und der TG, waren für den Stammtisch stets eine Bereicherung.
Wir verlieren mit Richard Becker ein treues Ehrenmitglied, dessen Name mit der Turngemeinde Dietzenbach verbunden ist und uns unvergessen bleibt!


Der Vorstand
Turngemeinde Dietzenbach 1886 e.V.

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Frohe Weihnachten

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Dietzenbacher Trampolinturner erfolgreich bei der Weltmeisterschaft 2021

Drei Finaleinzüge und eine Bronzemedaille war die Ausbeute der Dietzenbacher Athletinnen Maya Möller und Christine Schuldt bei der diesjährigen World Age Group Competition (WAGC) in Baku/Aserbaidschan. Eine Woche zuvor startete Matthias Schuldt bei seinem ersten Einsatz bei der Weltmeisterschaft im Trampolinturnen.

Nach sechsmaliger Teilnahme an Jugend-Weltmeisterschaften (WAGC), war es für Matthias Schuldt nun eine Premiere, im Team der deutschen Nationalmannschaft, sein Können mit den besten Trampolinturnern der Welt zu messen. An vier Wettkampftagen präsentierten die Elitesportler ihre Übungen in den Disziplinen Einzel mit Teamwertung, sowie Synchronspringen. Mit einer guten Leistung verpasste der 21-jährige Student in der Disziplin Einzel leider den Einzug in das Halbfinale und somit blieb ihm eine Platzierung im vorderen Viertel verwehrt. Im Synchronwettbewerb absolvierte das Synchronduo Matthias Schuldt (TG Dietzenbach) und Tim-Oliver Gesswein (MTV Stuttgart) solide ihr Wettkampfprogramm und platzierten sich am Ende auf Rang 20.

Eine Woche später folgte dann die WAGC. Für die Jugendnationalmannschaft traten Maya Möller und Christine Schuldt (beide TG Dietzenbach) in den Disziplinen Einzel und Synchron an.

Zwei Jahre zuvor durfte Maya Möller schon in der jüngsten Altersklasse (AK11/12) ihr Können erfolgreich bei der WAGC zeigen. An diesem Erfolg angeknüpft, schaffte sie es, mit einem hervorragenden Vorkampf in der Altersklasse 13/14 Jahren, sich als Erste den Einzug ins Finale der besten acht Trampolinturnerinnen zu sichern. Mit einer guten Finalübung platzierte sie sich am Ende in der Einzelwertung auf Rang fünf. Im Synchronwettbewerb startete die 14-jährige Schülerin mit ihrer Partnerin Aurelia Eislöffel (MTV Bad Kreuznach) in der nächsthöheren Altersklasse der 15/16-Jährigen. Nach einem gelungenen Vorkampf erreichten die Mädchen auch dieses Mal zusammen das Finale und holten Bronze für Deutschland.

Für Christine Schuldt war es dieses Jahr die sechste Teilnahme an einer WAGC. Ein weiteres Mal trat sie in der höchsten Altersklasse der Juniorinnen 17 bis 21 Jahren in den Disziplinen Einzel und Synchron an. Mit einem starken Vorkampf absolvierte die 19-jährige Studentin ihre Wettkampfübungen und belegte einen hervorragenden 11. Platz. Sehr spannend ging es im Finale des Synchronwettbewerb zu. Mit nur einem Wimpernschlag von 0,15 Punkten verpasste das deutsche Duo, Christine Schuldt (TG Dietzenbach) und Charmaine Buchholz (DTV Kängurus), im Finale nur denkbar knapp das Podest und belegten einen guten vierten Platz.

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Offener Brief an die Mitglieder der vier Sportvereine TG, FC, SC Steinberg und SG

Verschmelzung der Sportvereine in Dietzenbach abgesagt

Liebes Vereinsmitglied der Turngemeinde Dietzenbach,

wir möchten uns für das große Interesse an der außerordentlichen

Mitgliederversammlung, am 19.11.2021 bedanken. Das Ergebnis der Abstimmung war denkbar knapp, eine notwendige ¾ Mehrheit kam nicht zustande.

In einer Nachbesprechung im Fusions-Team der 4 Vereine haben wir entschieden, dass wir keine weiteren einzelnen Pressemitteilungen zum Thema Fusion geben werden, stattdessen aber einen Brief der vier Vorsitzenden veröffentlichen und diesen an alle Mitglieder per Mail verteilen.

Auch wenn Corona uns weiter daran hindert einen normalen Sportbetrieb durchzuführen, bleiben wir optimistisch und blicken hoffnungsvoll in die Zukunft.

Ich wünsche uns allen eine schöne Weihnachtszeit, entspannte Feiertage und einen guten Start ins Neue Jahr 2022.

Bleiben Sie fit und gesund!

Mit sportlichem Gruß

Roland Henneberg

Den offenen Brief gibt es hier zum Download.

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Vereinsfusion ist gescheitert

Montag, 22. November 2021, Offenbach-Post / Dietzenbach

Mitglieder von FC und TG Dietzenbach stimmen gegen Verschmelzung

VON BARBARA SCHOLZE UND ANNA SCHOLZE

Dietzenbach – Seit mehr als drei Jahren planen die vier großen Sportvereine Turngemeinde Dietzenbach (TG), Fußball-Club Dietzenbach (FC), Sport-Club Steinberg (SC) und Sportgemeinschaft Dietzenbach (SG) eine Fusion. Nun waren die Mitglieder an der Reihe, ihre Stimme dafür oder dagegen abzugeben. Schon die ersten beiden Versammlungen bei der TG und dem FC zeigten indes: Die sogenannte Verschmelzung ist nicht erwünscht, zwar knapp, aber dennoch deutlich votierten die Mitglieder dagegen. Die im Vorfeld geschlossene Vereinbarung lautete jedoch, entweder alle vier oder gar keiner. Die für Samstag geplante Mitgliederversammlung bei der SG entfiel damit, auch die für Dezember vorgesehene Zusammenkunft des SC ist nun hinfällig.

Die Idee hinter der Verschmelzung war, Kräfte zu bündeln, um ein vielfältiges und bezahlbares Sportangebot aufrechtzuerhalten. Dies vor allem in Zeiten schwindender Bereitschaft für das Ehrenamt und einem stetigen Mitgliederschwund. Als Pate stand dem Prozess der gerade verabschiedete Bürgermeister Jürgen Rogg zur Seite, der sich auch bereit erklärt hatte, den Vorsitz für den entstehenden Großverein mit rund 3000 Mitgliedern zu übernehmen.

Zur Versammlung „uffm Bersch“ bei der TG waren mehr als 120 Vereinsangehörige erschienen. „Das ist ein super Zeichen“, freute sich Vorsitzender Roland Henneberg noch zu Beginn. Doch schnell folgte die Ernüchterung und es offenbarten sich die Bedenken. Auf den Tisch gebracht wurde etwa die finanzielle Situation beim SC Steinberg. Dort gebe es beständige Verpflichtungen wie Pacht und Kreditrückzahlungen. Dabei versuchte Henneberg gemeinsam mit TG-Vorstandsmitglied Urs Schäfer, die Sorgen aus dem Weg zu räumen. Doch vergebens: Die Erklärung von Schäfer, das Land Hessen mache bei der Förderung von Vereinen keinen Unterschied zwischen Pacht und Grundbesitz, konnte die Kritiker nicht besänftigen. Auch das Argument, die Schulden wirkten sich nur minimal auf die rund 3000 Mitglieder eines möglichen Großvereins aus, zog nicht. Im Gegenteil: In den Reihen der Verschmelzungsskeptiker kam die Frage nach einem Plan B auf. Den müssten die Mitglieder nun selber liefern, stellte der Vorsitzende fest. Spätestens im Frühjahr brauche die TG einen neuen Vorstand. Auf den Vorschlag, einen Geschäftsführer einzustellen, antwortete Henneberg: „Mit 500 Mitgliedern können wir es uns nicht leisten, einen solchen Posten zu besetzen.“

Bei den Befürwortern der Fusion überwog dagegen das Argument, dass ein großer Verein wesentlich mehr Möglichkeiten biete. Manch einer erinnerte an die erfolgreiche Vereinigung von TG und SG beim Handball. Am Ende jedoch fehlte eine Handvoll Stimmen für die Verschmelzung und die damit von der Satzung vorgegebene notwendige Dreiviertelmehrheit für die Vereinsauflösung.

Ein ähnlich knappes Ergebnis erbrachte die Abstimmung beim FC, auch dort stand am Ende ein „Nein“. Vorhergegangen war eine kurze Diskussion über Sachfragen, etwa zu dem künftigen Namen eines Großvereins oder zu den Beiträgen. „Wir brauchen dann jetzt auch einen neuen Vorstand“, sagte der Vorsitzende Mike Wieck am Ende der Versammlung. Für das Votum müssten entsprechend alle gerade stehen und Verantwortung übernehmen.

Auf Anfrage zog TG-Vorstand Roland Henneberg später noch einmal Bilanz. „Dass Leute zur Versammlung kommen, die man seit fünf Jahren nicht mehr gesehen hat, um gegen die Fusion Stimmung zu machen, ist enttäuschend“, sagte er. Die Entscheidung sei nun schwierig für die Zukunft der Vereine. „Wie es mit der TG weitergeht, kann ich jetzt noch nicht sagen“, betonte Henneberg. Er sowie die übrigen Vorstandsmitglieder würden ihrer Verpflichtung noch bis zum kommenden Frühjahr nachkommen und dann müsse man weitersehen.

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Trampolin Weltmeisterschaft 2021 in Baku (AZE)

Gleich drei Dietzenbacher Trampoliner nehmen an der diesjährige WM und Jugend-WM in Baku / Aserbaidschans teil. Kommende Woche startet die WM der Männer und Frauen. Matthias Schuldt (TG Dietzenbach) tritt in den Disziplinen Einzel mit Teamwertung, sowie Synchron, für die deutsche Nationalmannschaft an. Nach sechsmaliger Teilnahme an Jugend-Weltmeisterschaften, ist es nun für Matthias Schuldt eine Premiere, sein Können mit den besten Trampolinturnern in der Erwachsenenklasse der Welt zu messen. Eine Woche später folgt dann die Jugend-WM. Für die Jugendnationalmannschaft treten Christine Schuldt und Maya Möller (beide TG Dietzenbach) in den Disziplinen Einzel und Synchron an. Für Christine Schuldt ist es dieses Jahr die sechste Teilnahme an einer Jugend-WM und startet ein weiteres Mal in der höchsten Altersklasse der Juniorinnen 17 bis 21 Jahren. In der Altersklasse 13/14 Jahren geht Maya Möller an den Start. 2018 und 2019 durfte Maya schon in der jüngsten Altersklasse (AK11/12) für die deutsche Jugendnationalmannschaft an einer Jugend-WM antreten. Wir wünschen unserem Dietzenbacher Trio und dem deutschen National-Team eine gute Reise und viel Erfolg.

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